Laminat Boden

Innenarchitekt als Beruf


Innenarchitektur boomt. Es werden immer mehr Arbeitsplätze in dieser Branche geschaffen. Sie geht auch mit der Zeit und beschränkt sich nicht mehr nur auf die klassische Innenarchitektur. Besonders im Grafikbereich blühen neue Berufsfelder und Firmen auf. Sehr beliebt und immer öfter genutzt sind Firmen, die 3D- Graphiken von Gebäuden anbieten. Dafür werden immer mehr Personen ausgebildet, die einerseits sehr gute Computer- Grafiker sind, andererseits spezielle Architekten, die die Strukturen und Maße der zukünftigen Gebäude auf das Grafikprogramm übertragen.

Das Ziel dieser Arbeit ist es, ein möglichst realistisches Abbild des geplanten Gebäudes virtuell zu programmieren. Über ein PC- Programm kann das Massivhaus dann bei Präsentationen vorgeführt werden. Es ist virtuell aufgebaut und per Mausklick lassen sich die verschiedenen Räume „begehen“. Dabei wird alles eingeplant und programmiert, vom Lichteinfall durch die Fenster und die Schatten, die verschiedene Gegenstände werfen, über Türen, und wie weit sie sich öffnen lassen, bis hin zu Kabeln und Rohren und Möbeln (z.B. Barhocker aus Holz) selbst.

Die Planung der Einrichtung wird so sehr erleichtert, der Kunde hat sie ja sozusagen direkt vor Augen. Oftmals werden solche Firmen von Architekten selbst beauftragt, die ihren Kunden so einen Vorschlag für ihr Bauvorhaben verständlich machen und präsentieren wollen. Auch die Immobilienbranche nutzt diese Möglichkeit und lässt potentielle Käufer sich so die Wohnungen ansehen.

Die Berufsbezeichnung „Innenarchitekt“ ist gesetzlich geschützt. Man kann also nicht einfach seiner Kreativität freien Lauf lassen und -selbst wenn man Talent dafür hat- sich als Innenarchitekt engagieren lassen. Der Berufsweg ist klassisch, er beginnt mit dem Studium „Innenarchitektur“, dann muss ein Praktikum absolviert werden und dann kann man sich fachspezifisch weiterbilden. Erst dann bekommt man einen Eintrag in der Architektenkammer und erst dann darf man die gesetzlich geregelten Honorare verlangen. Dann sind aber der Kreativität keine Grenzen mehr gesetzt.

In Österreich kann der Beruf in mehreren HTLs erlernt werden, in Deutschland an bestimmten Akadiem und Fachhochschulen. In der Schweiz existieren zwei Wege, um den Beruf zu erlernen, über die Fachhochschule oder die höhere Fachschule.

Weiterführende Links:

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